Was kann man tun?
Eine Heilung ist bis heute leider nicht möglich, da die Ursachen nicht geklärt sind.Akute Schübe werden hauptsächlich mit Kortison behandelt.
Bei der Langzeittherapie werden Medikamente eingesetzt, welche die Häufigkeit und Schwere der Schübe reduzieren und den Verlauf der Krankheit bremsen. Interferon-beta (Avonex, Betaferon, Rebif) oder Glatirameracetat (Copaxone) können die Anzahl der Schübe reduzieren und eine Zunahme an Behinderung verlangsamen.
Neuere Studien ergeben, dass die Patienten vor allem dann von Interferon-beta profitieren, wenn diese bereits nach dem ersten Schub eingesetzt werden.
Neben den genannten Medikamenten werden auch andere Immunsuppresiva zur Behandlung eingesetzt.
Jeder MS-Betroffene benötigt eine individuelle Therapiestrategie, die mit einem Neurologen erarbeitet werden muss.
Einzelne Symptome wie z. B. Spastik, Blasenstörungen, Depressionen, Schmerzen können teilweise recht gut behandelt werden.
Rehabilitationsmaßnahmen (z. B. Physiotherapie, Ergotherapie) verbessern die Lebensqualität.
Viele Patienten nutzen auch Therapien aus der Komplementärmedizin. Therapievorschläge außerhalb der Schulmedizin sollten mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.






