Tipps
Betroffene müssen mit der Krankheit MS und nicht gegen sie leben lernen. Das bedeutet, den Alltag unter den veränderten Umständen zu organisieren. Es gibt kein allgemeines Rezept zur Bewältigung der Krankheit; jeder Betroffene hat seine eigenen Möglichkeiten und Vorgehensweisen. Ziel muss dabei sein, Sicherheit im Umgang mit der unsicheren Krankheit zu gewinnen. Hoffnung ist die Quelle, aus der MS-Patienten Optimismus und Energie schöpfen können.Wissen kann helfen, Ängste abzubauen. Es ist hilfreich, sich möglichst gut über die Krankheit zu informieren. Das Wissen über die MS und deren Behandlung, aber auch über rechtliche und finanzielle Aspekte, über Unterstützungsmöglichkeiten und Selbsthilfe ist ein wichtiger Faktor.
Sich gut zu informieren, bedeutet nicht, sämtliche Informationsquellen zu lesen, sondern gezielt bestimmte Themen auszuwählen, die für die aktuelle Lebenssituation von Bedeutung sind.
Informationen können über Fachpersonen, andere MS-Betroffene und das Internet eingeholt werden; aber nicht jede Website ist vertrauenswürdig und qualitativ gut.
Es kann sehr hilfreich sein, offene Fragen mit anderen MS-Patienten zu besprechen. MS-Betroffene, die schon länger mit der Krankheit leben, können wichtige Anregungen für den Alltag geben und aus Erfahrung sprechen.






