MS und Beruf
Es ist unsicher, ob MS-Betroffene ihren Beruf beibehalten können oder ob sie den Anforderungen weiter gewachsen sind. Das hängt vom Verlauf der Krankheit ab; neurologische Behinderungen können die Ausübung des Berufes gefährden.Es ist wichtig, zu überlegen, wann und wem im Betrieb die Diagnose mitgeteilt werden sollte. Es besteht keine Meldungspflicht.
Bei entsprechenden Problemen ist es unbedingt notwendig, sich gut zu informieren sowie beraten zu lassen; s. a. „rechtliche Aspekte“.
Hilfreich für ein gutes Energiemanagement am Arbeitsplatz sind folgende Voraussetzungen/Maßnahmen:
- ruhige Arbeitsatmosphäre,
- kühle Raumtemperatur,
- ergonomisch angepasster Arbeitsplatz,
- Einbauen von individuellen Pausen;
- Prioritäten bei der Arbeitsplanung setzen,
- Stress durch Zeitdruck vermeiden;
- emotionalen Stress wie z. B. bei Arbeitskonflikten vermeiden;
- ausgewogene fettarme Ernährung.
So hart es klingen mag, man muss lernen, die Krankheit zu akzeptieren und mit dieser und nicht gegen diese zu leben. Das ist nicht von heute auf morgen möglich. Leider können wir nicht vor der Krankheit flüchten. Mit MS zu leben, bedeutet, das Leben neu zu definieren, andere Prioritäten zu setzten und zu verstehen, was im Leben wichtig ist und was nicht.






